Herzlich Willkommen




Lasst Eure Getränke nicht aus den Augen

Werte Mitglieder, verehrte Gäste der Narrenzunft Brochenzell. Aus gegebenem Anlass informieren wir über K.O.-Tropfen

 

Die Vorgehensweise:

Die Opfer (Jugendliche und Frauen) werden gezielt angesprochen und sofort auf ein Getränk eingeladen, wenn kein Interesse besteht mitzugehen, wird das Getränk gebracht.

              Vorsicht es könnten bereits K.O.-Tropfen im Getränk sein.

 

Erste Symptome: Schwindel und Übelkeit

Die erste Wirkung setzt ungefähr 10 bis 20 Minuten nach der Einnahme ein. Direkt nach der Einnahme von K.O.-Tropfen wird den Betroffenen meistens ganz plötzlich übel und schwindlig. Oft vermuten sie, dass diese Wirkung vom Alkohol kommt, auch wenn sie bis dahin nicht übermäßig viel getrunken haben. 

 

Opfer sind willenlos und manipulierbar

Jedoch schon vor einer Bewusstlosigkeit sind die Frauen und Mädchen unter diesen Substanzen praktisch willenlos und leicht manipulierbar. Rückwirkend können sie sich an diesen Wachzustand nicht mehr erinnern.

 

Plötzliche Müdigkeit setzt ein

Nach dem ersten "Anfluten" setzt bei entsprechend hoher Dosierung eine plötzliche Müdigkeit ein. Die Opfer fallen in einen tiefen Schlaf oder werden sogar bewusstlos. Wenn sie eingeschlafen oder bewusstlos sind, kommen sie erst nach Stunden wieder zu sich.

Werden die K.O.-Tropfen mit Alkohol eingenommen, verstärkt sich die Wirkung, zum Teil mit gefährlichen Folgen: Es kann nicht nur zu Bewusstlosigkeit sondern auch zu Atemstillstand kommen.

 

Filmriss beim Aufwachen

Beim Aufwachen fühlen sich die Betroffenen oft extrem "verkatert", völlig matt und stehen immer noch neben sich. In fast allen Fällen haben sie später keine konkreten Erinnerungen mehr, viele berichten von einem Blackout oder totalen Filmriss.

 

 

Tipps zur Soforthilfe:

1. Unter 112 die Feuerwehr bzw. den Notarzt rufen

 

2. Wenn die Person nicht ansprechbar oder bewusstlos ist, muss sofort ein Notarzt mit alarmiert werden. Es besteht möglicherweise LEBENSGEFAHR 

 

3. Atmung und Puls kontrollieren, bei Bedarf stabile Seitenlage. Bei Atem- oder Herzstillstand: Wiederbelebungsmaßnahmen bis der Notarzt da ist.

 

4. Wenn am Telefon Drogenkonsum erwähnt wird, kann es sein, dass die Polizei mitkommt. Wenn der Notarzt erst vor Ort über mögliche Drogeneinnahme informiert wird, steht er unter Schweigepflicht.

 

5. Bei Gewalttaten: zögere nicht die Polizei zu rufen (110), sie kann zur Beweisaufnahme eine sofortige Untersuchung in einem Krankenhaus veranlassen. 

 

6. Die Notrufnummern funktionieren, auch wenn dein Handy kein Guthaben mehr hat

 

7. Bei Verdacht kann ohne Anzeige bei der Polizei zu erstatten, im Institut für Rechtsmedizin der Charité Blut und Urin kostenpflichtig auf K.O.-Mittel untersucht werden.

 

8. Da diese Drogen bis maximal 12 Stunden nach Einnahme nachweisbar sind, ist es sinnvoll, Urin in einem sauberen Glas kühl aufzubewahren, um es später untersuchen zu lassen.

Thursday 17.04.2014


Aktuelles:

4.04.14, 18:16 Uhr

Ordentliche Mitglieder versammlung

10.05.2014 20:00 Humpishalle Brochenzell